Bildungsmesse Rodgau

Liebe Gäste der Bildungsmesse, 

wehrte Ausstellerinnen und Aussteller,

 

„Jeder hat seinen eigenen Kilimandscharo“, sagt Tom Belz, unser diesjähriger Schirmherr und Botschafter der Bildungsmesse. Für ihn war die Besteigung des höchsten Berges in Afrika sowohl eine körperliche als auch eine mentale Herausforderung.

 

So - im wahrsten Sinne des Wortes - „groß“ muss die Herausforderung, der sich jeder einzelne von uns in den unterschiedlichen Phasen seines Lebens stellen muss, ja gar nicht sein. Dennoch wird es immer mal wieder Situationen und notwendige Entscheidungen geben, die uns besonders fordern. Eine ist sicherlich die Antwort auf die Frage „Was mache ich nach der Schule?“. Die Wege sind unterschiedlich, die persönlichen Interessen und Neigungen auch, die Ratschläge nicht immer eindeutig. Vielleicht schleicht sich auch Unsicherheit oder der Gedanke „das kann ich nicht“ in den Hinterkopf.

 

Der Besuch der Rodgauer Bildungsmesse ist ganz sicher in vielfacher Hinsicht hilfreich. Sollte es schon konkrete Vorstellungen geben, können die Schüler*innen unmittelbar Kontakt zu den „passenden“ Ausbildungsbetrieben aufnehmen, sich informieren und ihre Planungen verfestigen. Sollte die Vorstellungen noch etwas vage sein, können sich die Schüler*innen inspirieren lassen, Fragen stellen, Material sammeln und zu einem späteren Zeitpunkt Entscheidungen treffen.

 

In jedem Fall ist es ein guter Ansatz, sich realistisch über die eigenen Interessen und Stärken Gedanken zu machen. Leider neigen wir häufig dazu, zuerst auf die Schwächen zu schauen. Die Konzentration auf die eigenen Stärken ist zielführender und weit weniger frustrierend. Und genau das hat unser Schirmherr Tom Belz auch getan. Er fragte nicht danach, was alles nicht mehr funktioniert, sondern danach, was geht: Auf einem anderen Weg, vielleicht auf einem längeren Weg und bestimmt hat auch er den ein oder anderen Plan verwerfen müssen.

 

Unterschiedliche Wege zeigen auch die Aussteller auf der Bildungsmesse auf. 130 Anbieter im Berufs-, Schul- oder alternativen Bildungssektor warten auf Interessierte. Sie haben rund 160 Ausbildungsberufe, 130 duale Studiengänge, 40 andere Bildungsangebote und rund 50 Weiterbildungsangebote im Gepäck.

 

Wir wünschen allen Suchenden viel Erfolg, den Mut, „Mammut-Aufgaben“ in kleinere Stücke zu teilen und die „Flinte nicht gleich ins Korn zu werfen“. Wir wünschen, dass Ihnen die Begegnung mit Ihrem eigenen Kilimandscharo gelingt und wir freuen uns, dass wir Sie mit dem Angebot auf der Bildungsmesse dabei unterstützen können.

 

Wir danken den Aussteller*innen, dass Sie sich jedes Jahr dieser Aufgabe stellen und sich an der Bildungsmesse beteiligen.

 

                       

 

 

Jürgen Hoffmann                                       Michael Schüßler

Bürgermeister                                           Erster Stadtrat